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Wand Vorraum, Hauptsitz Obwaldner Kantonalbank

Wer den Raum betritt, soll für einen Moment wegen des wohligen und beruhigenden Dufts des Holzes Halt machen und sich der stärkenden Wirkung des für Obwalden so wichtigen Rohstoffs bewusst werden.

Die Bretter einer alten, in Sarnen gewachsenen Waldföhre sind nebeneinander angeordnet. Dabei haben die Künstler auf die Maserung und das Astvorkommen geachtet, um ein harmonisches Nebeneinander zu erzeugen. Die freigelegten und somit vorstehenden verharzten Astansätze geben den Geruch des Harzes besonders gut frei.

2020–2021
CH-6060 Sarnen OW
Obwaldner Kantonalbank
Obwaldner Kantonalbank
Sandro Halter & Sämy Steiger
Seiler Linhart Architekten, Luzern
Wettbewerb auf Einladung


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Fotografien: Ernst Kehrli

Kunstwerk(e)

Innehalten (2020–2021)
Sandro Halter & Sämy Steiger
Andere
Bäume haben eine stärkende Wirkung auf uns Menschen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sie uns darüber hinaus gesund machen, uns besser schlafen lassen und uns bei der Erholung helfen können. Dies sind mitunter Gründe, weshalb wir Menschen gerne Fichten, Tannen, Lärchen, Arven und Föhren als Materialien für verschiedenste Zwecke verwenden.

Eine besonders konservierende und desinfizierende Wirkung haben Nadelbäume durch ihren hohen Harzgehalt. Die zähflüssige Masse mit all seinen aromatischen Terpentinen ist bei der Föhre am dicksten. An der Wand im Vorraum werden Kernholzbretter aus Waldföhre mit aufrechtem Faserverlauf angebracht. Die Erscheinung der Stirnholzflächen – also der Äste, aus welchen der Duft besonders entweicht – wird bekräftigt, indem das umliegende Holz abgetragen wird. Die Übergänge der nebeneinander stehenden Bretter sind fliessend (frei von Überständen). Die Bretter sind so angeordnet, dass die Dichte an Ästen zur Wandmitte zunimmt.
Massivholz (Waldföhre)
strahlen - hobeln - schleifen
0.06m x 8.2m x 2.7m
Auf Anfrage
hervorragend

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