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Kunst am Bau Wohnüberbauung"Grammet"

Die Überbauung Grammet entstand auf dem Areal eines ehemaligen Schrebergartens. Das Studium des Projekts zeigte einen Konflikt zwischen den privaten Vorgärten der Parterre-Wohnungen und den öffentlichen Zugängen zu den Wohnblocks, den ich mit einem künstlerisch gestalteten Sichtschutz lösen konnte. Als Motiv standen Pflanzen aus den ehemaligen Gärten rasch fest. In Absprache mit dem Gestaltungsbeirat, dem Architekten und dem Siebdruckatelier Weidmann in Oberwil erarbeitete ich eine Umsetzung der Idee mit doppelten Glasscheiben aus VSG mit Farbsiebdruck und Sandstrahlung. Diese Lösung bietet ein spannendes Licht- und Farbspiel in Abhängigkeit von Jahreszeit, Wetter und Tageszeit. Das Glas gewährt Lichtdurchlässigkeit und die Sandstrahlung sorgt für einen genügenden Sichtschutz für die Vorgärten. Die Farben von Siebdruck und Sandstrahlung wurden auf die Fassaden abgestimmt und von Hand sorgsam aufgetragen. Der Farbauftrag wurde schliesslich durch Wärme versiegelt und dauerhaft gemacht.

2020
Benzburweg 20
CH-4410 Liestal BL
Gestaltungsbeirat, Werner Hartmann und Michael Hauser
CS Schweiz und Bürgergemeinde Liestal
CS und Bürgergemeinde Liestal
Simone Berger
Knapkiewicz & Fickert, Zürich. Ausführung Otto und Partner Liestal
Bauherrschaft


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In diversen Zeitungen wurde über die Eröffnung der Überbauung Grammte berichtet und der Kunst am Bau ein grosser Raum zugemessen.

Kunstwerk(e)

Hommage an einen Garten (2020)
Berger Simone
Andere
Die «Hommage an einen Garten» schmückt eine Überbauung mit 168 Wohnungen auf einem Areal von 17`600 m2 im Quartier Grammet in Liestal, die zirka 500 Personen Wohnraum bietet.
Sie fügt sich in die Architektur und die ausserordentlich sorgfältige Gartengestaltung ein, die inzwischen von der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet wurde.
Die Glasobjekte sind eine Reminiszenz an die ehemaligen Schrebergärten. 11 VSG-Doppelglasscheiben erinnern an Pflanzen aus dem Vorleben des Areals. Auf einer Scheibe wurde das florale Motiv mit Siebdruck aufgetragen. Nach dem Zusammenbau der beiden Glasscheiben wurde die zweite Glasscheibe sandgestrahlt. Anschliessend wurde auf der sandgestrahlten Fläche von Hand sorgfältig Farbe aufgetragen und mit Wärme versiegelt (colorsystem Weidmann). Die fertigen Scheiben wurden schliesslich in vorbereitete Betonsockel eingelassen.
VSG-Glas
Siebdruck und eingefärbte Sandstrahlung
zirka 200 Kilogramm pro Scheibe
11 Scheiben à je 2.20 m x 0.03 m x 1.89 m
immer
neu

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