Werkeingaben >

Deceitful Habits in a Human's Soul

Die Kunst und Bau Arbeit «Deceitful Habits in a Human's Soul» von Michael Meier & Christoph Franz ist platziert vor dem neuen Institutsgebäude für Banking und Finance der Universität Zürich. Das Werk stellt Elemente aus dem Trevi-Brunnen nach – Teile eines Tritons sowie eines Meerespferdes –, welche neu aus dem Metall der in den römischen Brunnen geworfenen 10-Cent-Münzen gegossen wurden; das Paar ist in den Innenhof des Gebäudes eingebettet, wobei Wasser aus der Muschel fliesst, in die der Triton mit aufgeblasenen Wangen pustet. Aus dem engen Innenhof emporragend, wirken sie überdimensioniert und leicht absurd, doch die Arbeit ist insofern massgeschneidert, als das verfügbare Budget von Kunst und Bau definiert, wie viele der gesammelten Münzen von der römischen Caritas zum Nennwert gekauft werden konnten, um sie einzuschmelzen und umzugestalten: 8400 Euro, um genau zu sein, oder 344,4 kg.

2019
CH-8032 Zürich ZH
Tanja Scartazzini
Hochbauamt Kanton Zürich
Universität Zürich
Michael Meier & Christoph Franz (Michael Meier, Christoph Franz)
Gunz & Künzle Architekten
Kunst und Bau


Zum Vergrössern klicken
Deceitful Habits in a Human's Soul, hrsg. von Michael Meier & Christoph Franz, Vexer Verlag, St. Gallen / Berlin.

Michael Meier & Christoph Franz — Geldfluss, Mathis Neuhaus, Kunstbulletin 12/2019

Gegossen aus den Münzen des Trevi-Brunnens, Sarah Fluck, Tages Anzeiger, Zürich 30.7.2019

Michael Meier & Christoph Franz, Deceitful Habits in a Human’s Soul, Up & Coming, Fokus-Serie 2020

Fotografien: Michael Meier & Christoph Franz (1), Susanne Hefti (2,3)

Kunstwerk(e)

Deceitful Habits in a Human's Soul (2019)
Michael Meier & Christoph Franz (Meier Michael, Franz Christoph)
Skulptur
Die Kunst und Bau Arbeit «Deceitful Habits in a Human's Soul» von Michael Meier & Christoph Franz ist platziert vor dem neuen Institutsgebäude für Banking und Finance der Universität Zürich. Das Werk stellt Elemente aus dem Trevi-Brunnen nach – Teile eines Tritons sowie eines Meerespferdes –, welche neu aus dem Metall der in den römischen Brunnen geworfenen 10-Cent-Münzen gegossen wurden; das Paar ist in den Innenhof des Gebäudes eingebettet, wobei Wasser aus der Muschel fliesst, in die der Triton mit aufgeblasenen Wangen pustet. Aus dem engen Innenhof emporragend, wirken sie überdimensioniert und leicht absurd, doch die Arbeit ist insofern massgeschneidert, als das verfügbare Budget von Kunst und Bau definiert, wie viele der gesammelten Münzen von der römischen Caritas zum Nennwert gekauft werden konnten, um sie einzuschmelzen und umzugestalten: 8400 Euro, um genau zu sein, oder 344,4 kg.
Neusilber / Bronze, Euro-Münzen aus dem Trevi-Brunnen in Rom
Guss
2,00 x 4,09 x 1,66 m
Der Innenhof, in dem die Skulptur steht, ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich.
hervorragend