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AEON

«AEON – Flügelschlag» ist zweigeteilt und bezieht sich direkt auf die prägnante Symmetrie der Architektur.
Es sind zwei Lichtflügel, bestehend aus je 42 glasklaren, unter Strom leuchtenden Neonsystemen. Sie sind mit blau leuchtendem Argon und rot leuchtendem Neon gefüllt – je nach elektrischer Spannung erstrahlen die einzelnen Röhren von blaurot bis zu hellstem blau.
Das Licht wird alternierend ein- und ausgeblendet. Ausgeschaltet, nehmen die Besucher AEON als "sleeping sculptures"genannte schwebende Glasskulpturen wahr, die feine Schatten an die Wände werfen. Die Körper werden, einer Harfe ähnlich, von zwei zueinander verschobenen Geraden gebildet. So entstehen hyperbolisch geschwungene, leuchtende Ebenen, deren Formen sich je nach Standort des Betrachters «flügelschlagartig» ändern.
AEON, griechisch für «Zeitalter» und «Ewigkeit»bezieht sich so auch poetisch auf die hier wohnenden Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. AEON wirkt mit Absicht auch als KiöR zur Strasse hin.

2009
Alterszentrum Schulthesspark –Hottingen, Stiftung Diakoniewerk Neumünster
CH- 8032 Zürich ZH
Eingeladener Wettbewerb für Kunst am Bau, Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule
Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule
Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule
Christopher T. Hunziker
OMG + Partner Architekten AG, St. Gallerstr. 17, 8400 Winterthur
Eingeladener Wettbewerb für Kunst am Bau, 1. Preis, Ausführung 2009


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2009 Hochparterre "Lichtkunst - Installationen von Christopher T. Hunziker", HP Beilage No. 8
2009 Der Landbote - Kultur, S. 15, "Lichtkunst und Lichttechnik. Alterszentrum Hottingen"
2009 Kreativ Journal,No. 2. S. 22/23, Kunst am Bau: "AEON - Flügelschlag"

Kunstwerk(e)

AEON (2009)
Hunziker Christopher T.
Installation
Das Werk besteht aus zwei identisch konstruierten Flügeln, die aus je 40 mit blau leuchtendem Argongas gefüllten Klarglasröhren zusammengestellt sind. Diese liegen je auf zwei um 90 Grad zueinander verdrehten Kunstglasrohren auf, was zur sogenannten nicht-euklidschen oder hyperbolischen Charakter Geometrie der auffallend verdrehten Ebenen führt.
Die zwei Flügel werden von der Strasse, aus der Straßenbahn und vom Autostau aus frontal gesehen und nun kommt der Flügelschlag in das Spiel: Die zwei Flügel sind je einzeln elektronisch ansteuerbar und lassen sich nun flügelschlagartig ein und ausdimmen. Der vogelflugartige Rhythmus wurde vom Künstler wie bei einer minimalen Musikstück rhythmisch alternierend komponiert.

Realisation: Westiform (Schweiz) AG, H. Rutz El. Ing. HTL
Klarglas mit Neon Argongas gefüllt, Acrylglasrohre, Stahl, Elektrik
Klarglas mit Neon Argongas gefüllt, Acrylglasrohre, Stahl, Elektrik
280 kg
2 Skulpturen je 2.80m x 2.80m x 1.68m
Von Aussen duch Frontverglasung gut einsehbar.
Innenraum mit leuchtendem Betrieb auf Anmeldung beim Künstler oder beim Alterszentrum Schulthesspark, Hottingen
gut

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