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d'Muur vo Muri

Im Rahmen von "Fokus öffentlicher Raum" sind Pilotprojekte in der Gemeinde Muri geplant.
Beim Pilotprojekt in der Gemeinde Muri wurden mit zeitlich befristeten Massnahmen
die öffentlichen Räume aufgewertet. Dafür wurde durch die Gemeinde Muri und das Amt für Raumentwicklung ein
Wettbewerb mit Studierenden der Fachhochschulen der Disziplinen Architektur, Kommunikation,
Kunst und Landschaftsarchitektur durchgeführt. 64 kreative Projekte wurden am 13. Mai 2015 von
der HSLU, der HTWC, der HTWG und der HSR eingereicht. Davon wurden am 20. Mai 2015 dieses Siegerprojekt beim Standort "altes Kloster" durch die Jury zur Umsetzung prämiert.

Mit der Intervention wurde der öffentliche Raum funktional, gestalterisch und künstlerisch aufgewertet.
Durch die verschiedenen Interventionsstandorte in der gleichen Gemeinde entstand eine Art Freilichtausstellung.
Neben der Belebung des Raums soll eine Diskussion zum Umgang mit den öffentlichen Räumen angeregt werden.

2015
CH-5630 Muri AG AG
Gemeinde Muri, Abteilung für Raumentwicklung (ARE)
Kanton Aargau: Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Matthias Ulmann
Matthias Ulmann
Temporäre Intervention im öffentlichem Raum


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Bündner Tagblatt
Student macht aus Klostermauer Begegnungsstätte (07.08.2015)

swiss-architects.com / Swiss Architects (06.08.2015)
Begegnung bei der Mauer

Appenzeller Volksfreund (03.08.2015)
Klostermauer als Begegnungsstätte

Terra Grischuna - Magazin für Natur, Kultur und Freizeit (Ausgabe 05, 2015)
Tafeln auf der Mauer

fricktal24.ch (03.08.2015)
Student macht aus Klostermauer Begegnungsstätte

appenzell24.ch (31.07.2015)
Matthias Ulmann gewinnt Gestaltungswettbewerb

südostschweiz.ch (31.07.2015)
HTW Stundent wertet Klostermauer auf

Temporäre Installation ist eine ein überaus sinnvolles Mittel für Gemeinde oder Städte den öffentlichen Raum gestalten zu können. Denn gerade definitive Installationen im öffentlichen Raum haben oft den Nachteil, erst nach der Baueingabe, Überarbeitungen und Einsprachen schon gar nicht erst umgesetzt zu werden. Temporäre Interventionen zeigen teils spielerisch auf, was der öffentliche Raum leisten könnte. Als bekanntes Beispiel die (erst) temporär autofreie Fussgängerzone am Times Square.

Kunstwerk(e)

d'Muur vo Muri (2015)
Ulmann Matthias
Installation
Die markanten Klostermauern entlang der Marktstrasse frieden das überregionale Wahrzeichen ein. Einst zum Schutze errichtet, bergen sie heute als Sitzgelegenheit das Potential, Dorfleben und den sinnlichen Garten miteinander zu verbinden. Rote Tafeltische über der Klostermauer erinnern an die Zinnen im Wappen von Muri. Das Café Stern und das Restaurant Adler an der Marktstrasse bedienen die roten Tische. Der Austausch mit der gegenüberliegenden Strassenseite lässt den Begegnungsort Marktstrasse ein Stück lebendiger werden.
Mehrschichtplatte mit roten Phenolharzfilm
schlicht verdübelt und auf die bestehende Klostermauer verkeilt
580
126 x 0.6 x 0.6
öffentlich zugänglich und von den Restaurants gegenüber bedient (keine Konsumationsplicht)
unbekannt

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