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"die gesammelten Wünsche" / "die gesammelten Ängste"

Dem Hauptgebäude des Spitals fehlte ein prägnanter Eingangsbereich. Aufgabe war, dem neugeschaffenen Foyer ein unverwechselbares Gesicht zu geben.

Anstelle der unverbindlichen Kunst in Krankenhäusern sollte der öffentliche Eingangsraum vom Haus 4 eine eigene Identität erhalten.

Dazu wollte man die Rückwand mit einem Manon-Diptychon versehen, das zu diesem Zweck angekauft wurde. Die Bilder, die (in anderer Konfiguration) bereits vorhanden waren, wurden speziell für St. Gallen neu zusammengestellt. Damit sich der öffentlich zugängliche Raum einheitlich zeigt, wurde die Möblierung bis hin zu den Lampen farblich und formal angepasst und, genau wie die Bilder, in weiss, schwarz, rot gehalten.

Das Ziel war, die Eintretendenden auf freundliche Art zum nachdenken anzuregen.

Die Einweihung wurde durch Frau Musits am 6. Juli 2016 durchgeführt. Sie stellte Raum und Bilder der Oeffentlichkeit vor, ich hielt eine Rede.

in spezieller Konfiguration für St. Gallen 2015/2016
Haus 04, Rorschacherstrasse 95
CH-9000 St. Gallen SG
Initiiert durch Christian Roellin, Kulturvermittler und Galerist, St. Gallen
Kantonsspital St. Gallen, Kunstkommission vertreten durch Christof Stäheli und Christine Musits
Christof Stäheli, Projektleiter Departement Bau und Raum, Vorsitz
Manon
Fawad Kazi, Architekt Zürich, ist Mitglied der Kunstkommission KSSG. Er ist federführend für das Grossprojekt der zur Zeit neu entstehenden Spitaltürme des KSSG. Bauzeit 12 Jahre
Das Hauptgebäude des Spitals, Hochhaus 04 aus den 70er Jahren mit entsprechenden Strukturen, hatte im Erdgeschoss keine Lobby. Aufgabe war, die unwirtliche Eingangssituation mit einem thematisch überzeugenden und prominenten Werk zu bestücken.


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Teil der Postkartensammlung H-Kunst des KSSG

Kunstwerk(e)

"die gesammelten Wünsche" / "die gesammelten Ängste" (Eröffnung 6. Juli 2016, erworben 2015)
Manon
Andere
Inszenierte Fotografie, C-Prints auf Aluminium in Holzrahmen mit Glas.

Christian Roellin: "Das zeitlose Werk überzeugte für diese Situation.
Es zeigt die Künstlerin Manon in einer Foto-Performance, welche sich als eine Art geheimnisvolles, allwissendes Über-Ich symmetrisch (Wünsche und Ängste) inszeniert. Sie setzt dabei ihren Körper in Bezug zu geometrischen Flächen, als gelte es, die verborgenen Parameter zu vermessen, welche die menschliche Existenz formen: Zeit und Vergänglichkeit, Glück und Leid, Wahrheit und Lüge."
(Quelle: Manon – Eine Person, Jörg Heiser).
Foto auf Alu gerahmt
Foto
je Bild ca. 30kg
Diptychon, 2 Bilder a je 2000 x 1500mm
Öffentlich zugänglicher Eingangsbereich des Hauptgebäudes 04 Kantonsspital St. Gallen
neu

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