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Quasikristall

Allet begann ihre Recherchen beim Bergkristall, stiess aber bei weiteren Nachforschungen – ganz ähnlich wie ein Strahler im Gebirge – auf das Phänomen der Quasikristalle, das sie wiederum assoziativ zur sogenannten Penrose-Parkettierung brachte: Ein Schnitt durch einen Quasikristall bringt dasselbe Muster hervor, das im Orient seit rund 500 Jahren in der Ornamentik verwendet wird und erst 1973 nach Roger Penrose benannt wurde. Für die Platzierung wählte Allet eine markante, zwei Stockwerke verbindende Wand gleich anschliessend an die Eingangstür. Die rund 5 m hohe Arbeit steht damit einerseits in den verschiedenen Sichtachsen der Empfangshalle, bei der je nach Sonnenstand unterschiedlichen Lichtstimmungen herrschen. Das eloxierte Aluminium, das sie für ihr Werk verwendete, reflektiert das Licht je nach Einfall sehr unterschiedlich, so dass die Arbeit sich immer wieder anders zeigt...
Ausschnitt von Daniel Morgenthaler zur Arbeit "Quasikristall"

2009–2010
Furkastrasse 15
CH-3998 Reckingen VS
Raiffeisenbank Obergoms
Rain
Joëlle Allet
Bürcher Albrecht Architekten
Wettbewerb in zwei Runden


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Tec21 Band 139 (2013) Reckingen: Parkett für einmal an der Wand, Autor Daniel Morgenthaler (siehe PDF)

Kunstwerk(e)

Quasikristall (2010)
Allet Joëlle
Andere
QUASIKRISTALL
Eine Wand im Eingangsbereich einer Bank ist mit einer Quasikristallstruktur bedeckt. Die Fläche besteht aus eloxierten Metallrhomben, die lückenlos aneinandergefügt werden.
Das Muster wird nach dem Penrose-Prinzip gelegt. Dieses erlaubt eine regelmässige Struktur, die aber keine periodischen Wiederholungen zeigt. Diese Eigenschaft wurde erstmals bei Quasikristallen entdeckt und sorgten für grosses Aufsehen in der Wissenschaft.
Das Bankgebäude steht in Reckingen VS, die Region ist für ihre Bergkristalle bekannt.
Aluminium eloxiert
Wandarbeit
1.5 x 0.05 x 5.2m
Die Arbeit befindet sich im Empfangsbereich der Bank und ist ebenfalls aus der 24h Stundenzone sichtbar
hervorragend

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