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Funken Flunkern

Die Alte Schmiede Baden wurde zu einem Jugendkulturzentrum umgebaut. Das Projekt war aus einem Architekturwettbewerb mit acht Teams (2011 – 2012) hervorgegangen. Im Rahmen des Um- und Ausbaus (2013 – 2015) der denkmalgeschützen Struktur wurden fünf Kunstschaffende eingeladen, ein Kunst am Bau-Projekt einzureichen, das zugleich mit der Eröffnung des neuen Jugendkulturzentrums 2015 eingeweiht werden sollte.
Die künstlerische Arbeit hatte sowohl die geschützte Bausubstanz, wie auch die projektierten Neubauten zu respektieren. Sie sollte dazu beitragen, dem Ort eine unverwechselbare Identität zu verleihen und das kulturelle Profil des Ortes und dessen Nutzung zu unterstützen.

2015
CH-CH-5400 Baden AG AG
Stadt Baden
STADT BADEN, Planung und Bau
Sonja Feldmeier
Ladner Meier Architekten
Um- und Ausbau Alte Schmiede zu Jugendkulturzentrum. Kunst und Bau.


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Hochparterre: Wettbewerbe. 26.04.2012
Aargauer Zeitung: Das neue Jugendlokal «Werkk» soll ein glitzerndes Wahrzeichen erhalten. 10.02.2015
Aargauer Zeitung: Kunst auf dem «Werkk» oder farbige Flecken als Symbol für Jugend. 17.09.2015

Die Wirkung von „FunkenFlunkern“ kommt erst durch die Bewegung der glitzernden Plättchen voll zur Geltung. Dies wird im beigefügten Video ersichtlich; die Datei findet sich weiter oben unter Dokumente oder unter folgendem Link: https://vimeo.com/211285884

Kunstwerk(e)

Funken Flunkern (2015)
Feldmeier Sonja
Installation
Funken Flunkern thematisiert die Zeichenwelt von Jugendlichen. Im Bemühen um Abgrenzung und Zugehörigkeit setzen sie Logos und Signete verschiedenster Art und Herkunft ein. Im Jugendstil, der Erbauerzeit der Alten Schmiede, waren Schmetterlings-Darstellungen häufig. Assoziiert mit der Jugend ist er Symbol für (Ver-)Wandlung. Mit schillernder Schönheit und signalhafter Zeichnung verfolgt er Strategien der Tarnung, Mimikry und Abschreckung. Auf dem Turm-Neubau funkeln zwei amorphe Formen, sie abstrahieren die Musterung von Schmetterlingsflügeln. Sie bestehen aus tausenden metallisch reflektierender Pailletten. Jeder Windhauch bewegt die PVC-Plättchen, erzeugt einen lebendig glitzernden Effekt. Die Trägerkonstruktion erinnert an Billboard-Stützen und verlängert optisch den Turm. Sie nimmt Bezug sowohl zur Deckenkonstruktion der Alten Schmiede wie zur Fassadenstruktur des Turms. Die Stahlkonstruktion und die feingliedrig glitzernde Oberfläche der beiden Embleme kontrastieren spannungsvoll.
Stahlkonstruktion, Kunststoff-Schichtplatten, Polystyrol, Farblackierung.
Mixed-Media-Installation
800 kg
6.2 m x 1.65 m x 4.33 m
Besichtigung jederzeit möglich, Dachaufbau im Aussenbereich, "Wahrzeichen" des Jugendkulturzentrums.
hervorragend

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